1967 Dodge Charger Hemi 426

Kategorien: Bauberichte.

Modellbausatz REVELL Nr 4247 1967 Dodge Charger Hemi 426

Der heutige Baubericht handelt von einem meiner Lieblings Modelle, der ’67 Dodge Charger 426 Hemi® . Mit diesem Revell Plastik Bausatz No. 4247 können wahlweise zwei unterschiedliche Versionen des Charger gebaut werden, zum einen die Stock Version, geeignet für die Straße und zum anderen die Drag Version für lokale Street Racings gemacht. Ich habe mich für die Stock Version entschieden, allerdings mit dem überdimensional breitem Lufthutzen auf der Motorhaube.
Der 1967er Dodge Charger war im Design mit seinem B-Body sicher nicht der schönste, aber was am Design fehlte, machte der Hemi® wieder wett. Dieses Fahrzeug war einer der Legenden im Muscle Car Zeitalter, weil hier ein Rennmotor zu einem straßentauglichen Antriebsaggregat entwickelt wurde. Mit seinem 7 Liter Motor leistete der Dodge Charger Hemi® 425 PS. Ein weiteres Merkmal ist auch der Kühlergrill, der über die gesamte Wagenbreite reichte. In ihm waren die Klappscheinwerfer integriert. Die Rücklichtleiste am Heck reichte ebenfalls über die gesamte Wagenbreite.

Vorbereitung des Bausatzes 1/25

Zuerst habe ich die einzelnen Bauteile begutachtet. Da man hier zwei unterschiedliche Modelle bauen kann, musste ich mich ert einmal mit den Unterschieden befassen. Auf der ersten Seite der Baunleitung sind die zu verwendenden Farben aufgelistet. DIe Farben sind für das auf der Verpackung zu sehende Auto gedacht, also als Hauptfarbe für den Body blau. Die Drag Version ist hier in silber.
Nach einigem suchen von Modellbeispielen des ’67er Dodge Charger habe ich mich letztendlich für Blau-metallic entschieden. Dazu benutze ich Tamiya Color TS Farbe in der Spraydose. Sie lässt sich hervorragend und gleichmäßig sprühen, ich erziele damit beste Ergebnisse. Der Innenraum wird nach Bauanleitung mit Revell Emaille Farbe angemalt.

Baubeginn

Meine erste Aufmerksamkeit ist auch bei diesem Plastik Modell dem Motor gewidmet. Am Anfang sehen die Motoren bei allen Modellen relativ gleich aus. Die Ölwanne und die Zylinderabdeckungen sind dann von Modell zu Modell unterschiedlich. Die Grundfarbe des Motors bei diesem Hemi® ist natürlich das Crysler Engine Red. Der Getriebeblock wird in silberner Stahlfarbe bzw. in Aluminium bemalt. Die Krümmer werden ebenfalls Aluminumfarben.
Bei diesem Modell habe ich mich für Motorkabel in Lila entschieden. Warum? Es ist ganz einfach, normalerweise gehören zum Hemi® gelbe oder rote Kabel. Beide Varianten waren zu dieser Zeit nicht mehr in der benötigten Menge bei mir verfügbar, deshalb habe ich mich kurzerhand für diese Farbe entschieden. Das Befestigen der Kabel in der Zylinderabdeckung ist recht einfach. Die Löcher dafür sind schon vorgestanzt, also Loch rein, Kabel durch und festkleben.

Nun wird es aber Zeit für die Grundplatte des Interieurs. Hier benutze ich schwarze Revell TS Sprühfarbe in matt. Die Sitze und die Armlehnen werden blau. Die vorderen Sitze erhalten später noch eine Chromleiste aus Bare Metall Folie. Die Folie benutze ich auch für alle Chromteile an der Karosserie.

Nun mache ich mich an die Karosserie des Revell Bausatzes. Wie schon am Anfang erwähnt, wird hier mit Blau-metallic von Tamiya color gesprüht. Die erste Schicht ist noch ziemlich dünn, deshalb werde ich in mehreren Schichten sprühen. Bei diesem Modell sind es insgesamt 5 Farbschichten, dadurch erhalte ich eine satte metallic Farbe. Vor dem Sprühen habe ich den Karosserie-Rohling entgratet und mit einer Seifenlauge abgewaschen, anschließend luft getrocknet. Somit snd dann keine Staubreste unter der Lackschicht.

Nun kommen wieder ein paar Feinarbeiten. Die Reifen bekommen einen roten Ring, Red Line Bereifung. Das Dashboard wird mit schwarz und silber bemalt. Für das Dashboard gibt es diesmal keine Decals, obwohl ein sehr großer Decals Bogen dabei ist, der sich aber mehr auf die Drag Version bezieht. Das gesamte Interieur kann ich nun miteinander verbinden und zum Schluß das Lenkrad einsetzen. Für die Lenkräder benutze ich meist ein helles „Holzbraun“ als Farbgebung.
Die Karosserie bekommt jetzt all ihre Chromleisten aus Bare Metall Folie. Diese Chromfolie lässt sich hervorragend verarbeiten, wenn man ein super scharfes Cuttermesser nutzt. Nach jedem Fenster benutze ich eine neue Klinge. Für die Chromleisten des Revell Dodge Charger habe ich drei Tage gebraucht, natürlich nur abends nach der Arbeit, da es sich ja hier um ein Hobby zur Entspannung handelt…
Nun wird es Zeit den fertigen Hemi-Motor einzusetzen und die einzelnen Komponennten schon mal für den späteren Zusammenbau zurecht zu legen. Am Dashboard soll noch ein Drehzahlmesser oben drauf kommen. Ich habe mich aber auf ein Bild mit Innenausstattung eines echten Charger fixiert und habe genau nach diesem Original den Drehzahlmesser unter dem Dashboard angebracht. Gefällt mir optisch auch viel besser.

Zusammenbau

Jetzt befinden wir uns schon in der Endphase des Baus meines 1967er Dodge Charger 426 Hemi® Modellbau Kits 4247 von Revell. Vorn kommt noch der Kühler rein und ganz davor der geschwärzte Kühlergrill. Mit Motorhaube und Lufthutzen ist das schon jetzt eine geniale Optik. Den Fahrerinnenraum klebe ich innen an der Karosserie fest. Vorher habe ich natürlich die Scheiben mit Revell Klarteilekleber eingeklebt. Nachdem der Innenraum und die Karosserie fest miteinander verbunden sind, kommt nun noch das Chassis unten dran. Es rastet sehr gut ein und ich benötige diesmal keinen Kleber. das bedeutet, ich habe diesmal recht sauber gearbeitet. Normalerweise muss ich zum Fixieren sonst immer mit Kleber nachhelfen. Nun kommen noch kleine Außenteile dran, wie Scheibenwischer, Türgriffe und hintere Stoßstange.
Die Räder lassen sich problemlos anstecken und sind damit auch drehbar. Bei einigen früheren Modellen musste ich die Räder ankleben, da sie sonst abfielen. Nach dem Zusammenbau habe ich mich noch für ein paar Decals des mitgelieferten Decal-Bogen entschieden, um die Optik dieses Dodge Charger noch etwas aufzubessern. Die eigentlichen kleinen Dodge Charger Schriftzüge kommen ohnehin an das Modell, aber zusätzlich nehme ich noch die großen Schriftzüge HEMI CHARGER 426 .

 

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